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Regulierungs-Hub

Die Regeln, an denen Banken gemessen werden, zusammengefasst für die Geschäftsleitung.

Was jede Regulierung verlangt, was sie für Verwaltungsrat und Geschäftsleitung bedeutet und wo der offizielle Text zu finden ist.

FINMA-Rundschreiben 2017/1 Schweiz In Kraft seit 1. Juli 2017 Corporate Governance – Banken Das FINMA-RS 2017/1 regelt die Anforderungen an Corporate Governance, Risikomanagement, das interne Kontrollsystem (IKS) und die interne Revision bei Banken und Wertpapierhäusern: Pflichten und Unabhängigkeit des Verwaltungsrats, Ausschüsse, Risikopolitik sowie unabhängige Risikokontrolle und Compliance-Funktion. Zur Zusammenfassung → FINMA-Rundschreiben 2023/1 Schweiz In Kraft seit 1. Januar 2024 Operationelle Risiken und Resilienz – Banken Das FINMA-RS 2023/1 regelt die Aufsichtspraxis zum Management operationeller Risiken bei Banken und Wertpapierhäusern – IKT, Cyber, kritische Daten, BCM und Cross-Border – und verlangt, dass kritische Funktionen innerhalb vom Verwaltungsrat genehmigter Unterbrechungstoleranzen bleiben. In Kraft seit 1.1.2024. Zur Zusammenfassung → FINMA-Aufsichtsmitteilung 08/2024 Schweiz Governance beim KI-Einsatz Die FINMA-Aufsichtsmitteilung 08/2024 zeigt, was die FINMA in der Aufsicht über den KI-Einsatz beurteilt hat, in sieben Bereichen: Governance, Inventar und Risikoklassifizierung, Datenqualität, Tests und Überwachung, Dokumentation, Erklärbarkeit und unabhängige Überprüfung. Sie schafft keine neuen Rechtspflichten. Zur Zusammenfassung → Verordnung (EU) 2022/2554 Europäische Union In Kraft seit 16. Januar 2023 DORA – digitale Resilienz DORA ist unmittelbar geltendes EU-Recht zum IKT-Risiko im Finanzsektor. Seit dem 17. Januar 2025 müssen Finanzunternehmen einen vom Leitungsorgan verantworteten IKT-Risikomanagementrahmen betreiben, schwerwiegende IKT-Vorfälle melden, ihre Resilienz testen und IKT-Drittparteienrisiken steuern. Zur Zusammenfassung → Verordnung (EU) 2024/1689 Europäische Union In Kraft seit 1. August 2024 KI-Verordnung (EU) 2024/1689 Die KI-Verordnung reguliert KI-Systeme nach Risiko. Für Banken zentral: KI-Systeme zur Kreditwürdigkeitsprüfung und Bonitätsbewertung natürlicher Personen sind hochriskant (Anhang III Nummer 5 Buchstabe b). Seit dem Digital-Omnibus 2026 gelten diese Hochrisiko-Pflichten ab dem 2. Dezember 2027. Zur Zusammenfassung → Rundschreiben 06/2026 (BA) Deutschland In Kraft seit 30. Juni 2026 MaRisk (RS 06/2026) Die MaRisk konkretisieren als Rundschreiben der Bafin die Anforderungen an das Risikomanagement nach § 25a KWG. Die 9. Novelle, Rundschreiben 06/2026 (BA), in Kraft seit dem 30. Juni 2026, ist stärker prinzipienbasiert, nimmt EZB-beaufsichtigte Banken aus und gewährt kleinen und sehr kleinen Instituten Erleichterungen. Zur Zusammenfassung → Supervisory Statement SS1/23 Vereinigtes Königreich In Kraft seit 17. Mai 2024 SS1/23 – Model risk management principles for banks SS1/23 legt die Erwartung der PRA fest, dass Banken das Modellrisiko als eigenständiges Risiko steuern. Fünf Prinzipien regeln Modellidentifikation und Tiering, Governance mit Verwaltungsrat und verantwortlicher SMF, Modellentwicklung, unabhängige Validierung und Risikominderung. Wirksam seit 17. Mai 2024. Zur Zusammenfassung →
Zusammenfassung zur Orientierung, keine Rechtsberatung. Massgebend ist der offizielle Text.
Glossar

Die Begriffe hinter den Regeln

Verständliche Definitionen der Begriffe, die Modellrisikomanagement, internes Kontrollsystem und Governance in Banken prägen.

Attestierung von WeisungenCompliance by DesignGovernance-GremiumInternes KontrollsystemKontrolltestsKritische FunktionenModell-TieringModellinventar
Zum Glossar →

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